Mit der schwäbschen Eisenbahn

 

Nach außführlicher diesntlicher Stadterkundung und Besuch der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit (jedes Jahr in einem anderen Bundesland, dieses Mal in Baden-Württemberg) verbringe ich nun das Wochenende bei Tante und Onkel am Bodensee. Genauergesagt in Tettnang. Das liegt zwischen Ravensburg und Friedrichshafen.

Die Zugfahrt dauert von Stuttgart nur zwei Stunden und führt durch wunderschöne Landschaften nach Ulm und durchs Obstanbaugebiet weiter Richtung Bodensee.

Ich habe ja schon in Sachsen festgestellt wie wenig ich eigentlich Deutschland kenne und habe Bauklötze gestaunt als ich das erste Mal durchs Vogtland fuhr oder in der Sächsischen Schweiz war.

Nun geht es mir in Baden-Württemberg wieder so. Diese Berge und Täler mit Burgen und Flüssen. Postkartenmotive! Wundervoll!

Ich glaube ich kann mich für diese Region begeistern! Und das Essen ist zwar gut bürgerlich, aber ich stehe auf Maultaschen und Spätzle J

Hier in Tettnang in der Alpenblickstraße, der Name ist Programm (!), schaue ich aus meinem Fenster auf Hopfenfelder bzw. die abgeernteten Gerüste, Apfel- und Kirschplantagen sowie auf unmengen von schwarzen Johannisbeersträuchern. Wenn ich im Esszimmer oder Wohnzimmer bin, dann liegt unter uns der Ortskern mit Zwiebelturmkirche und Schloß und in 8km Luftlinie der Bodensee. Dahinter erheben sich majestätisch die Alpen der Schweiz. Die Berge sind leider nicht die ganze Zeit zu sehen, denn das Wetter macht nicht so richtig mit. Aber ab und zu legen die Wolken den Blick auf Sentis, Pfänder und Kasten frei. Auch das Rheintal ist zu erahnen, denn dort hängen die Wolken besonders tief.

Nächstes Mal wird dann ganz sicher wieder gewandert.

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